Handyabo- und Smartphone-Kombis: Hunderte Franken sparen – BLICK.CH

Trotz aller Versprechen der Werbung lohnen sich Bündelangebote von Swisscom, Sunrise und Salt bestehend aus Handyabo und vergünstigtem Smartphone nur in wenigen Ausnahmefällen. Günstiger ist es meistens, Smartphone und Handyabo separat zu kaufen.

Dies stellt der Internetvergleichsdienst Moneyland in einer Studie fest, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Bei Marktführerin Swisscom sei nur gerade bei zwei Smartphones die Abo-Geräte-Kombi günstiger, als wenn die Kunden das Smartphone im freien Onlinehandel unabhängig vom Abo kaufen würden.

Bei rund zwei Dritteln aller Geräte ist die Abo-Geräte-Kombi der Swisscom weniger als 100 Franken teurer als ein getrennter Kauf des Smartphones im freien Online-Handel und ein Abo-Abschluss bei der Swisscom. Es gebe aber auch Smartphones mit einem wesentlich grösseren Unterschied: Beim iPhone XS (256 GB) lässt sich mit dem Kauf im freien Handel 250 Franken sparen, beim iPhone XS Max (512 GB) sind es fast 400 Franken, stellte Moneyland-Telekomexperte Ralf Beyeler fest.

Bei Salt alle Smartphone-Kombis teurer

Auch bei Sunrise ist bei den meisten Modellen die Abo-Geräte-Kombi teurer als ein separater Kauf eines Sunrise-Abos und Smartphones bei einem Online-Händler. Am grössten sei der Preisunterschied mit 277 Franken beim iPhone XS Max (512 GB). Lediglich einige wenige Geräte verkaufe der zweitgrösste Mobilfunkanbieter günstiger als Onlinehändler, schrieb Moneyland.

Bei Salt sind gar sämtliche Smartphones in der Abo-Geräte-Kombi wesentlich teurer als der separate Kauf eines Salt-Abos und eines Geräts bei einem unabhängigen Onlineanbieter wie etwa beispielsweise Brack, Conrad Electronic, Digitec, Galaxus, Interdiscount, MediaMarkt oder Microspot.

Prepaid noch günstiger

Noch grösser sei das Sparpotential, wenn man Prepaid-Angebote, Drittmarken und Service-Provider mit dem Swisscom- oder Sunrise-Netz berücksichtige, hiess es. Auch bei Salt kämen die Kunden so deutlich günstiger weg. Gegenüber Abo-Geräte-Kombis sei bei allen drei Anbietern eine Einsparung von mehreren hundert Franken möglich. (SDA/jfr)